Flieder lockt nicht nur die Bienen–Wegweisendes aus der Welt der Centerbeschilderung

Ein gutes Wegeleitsystem muss inhaltlich schlüssig geplant, optisch einfach zu erschließen und strategisch gut positioniert sein. Noch besser ist es allerdings, wenn es gleichzeitig so richtig stylisch ist…

 

Das Projekt:

Auf der Fläche eines ehemaligen Hertie-Kaufhauses in der Stader Innenstadt hat der Immobilienentwickler Matrix mit einer Investitionssumme von mehr als 30 Mio. Euro das Einkaufszentrum Neuer Pferdemarkt errichtet. Die 13.500 qm Bruttogeschossfläche bieten auf drei Ebenen aktuell 13 Läden Platz, darunter TK MAXX, Rewe City, Deichmann, New Yorker, Hunkemöller, Budnikowsky und die HypoVereinsbank. Die Bauzeit für das Projekt betrug 25 Monate inklusive Abrissarbeiten.

 

Die Aufgabe:

Um die Verweildauer im Zentrum zu erhöhen und ein ansprechendes Ambiente für die Besucher zu schaffen, setzt das Architekturbüro Heine beim Center-Innendesign auf aufmerksamkeitsstarkes und stylisches Dekor, das mit seinen Kreiselementen und reizvollen farblichen Kontrasten an das Design von Sir Terence Conran erinnert. An diesen Designelementen sollte sich auch das Wegeleitsystem orientieren.

 

 

Die Lösung:

Zur eindeutigen Orientierung im mehrstöckigen Center wurde das Wegeleitsystem nach einem etagenbezogenen Farbcode angelegt. Die entsprechenden Schilder fertigte Schreib+Keppler aus gelasertem Acryglas. Per Folie brachten die Schilderexperten das prägnante Kreismotiv auf. Zur optisch perfekten Integration der Schilder in das Centerambiente entwickelte und verklebte S+K zudem eine spezielle Designtapete in edlen Grautönen, die ebenfalls gekonnt mit dem Kreismotiv spielt. Zwei Stehlen mit Lageplänen komplettieren das schlüssige System.

Einen ganz besonderen Farbakzent setzt die zentrale Treppe. Ihre über mehrere Etagen gehende Brüstung aus 10 Millimeter dickem Stahl lackierte S+K in einem auffälligen Fliederton, der einen kräftigen Kontrast zu den grauen Elementen schafft. Die Grundierung und zwei Farbanstriche wurden mithilfe eines „mitwachsenden“ Gerüsts gegen Ende der Bauzeit in kürzester Zeit aufgetragen. Pünktlich zur Eröffnung Ende März 2018 konnten die neugierigen Besucher die fliederfarbene Treppe stürmen und das attraktive Design des Zentrums in Augenschein nehmen. Seitdem ist der Neue Pferdemarkt DIE Shopping-Meile und DER attraktive Treffpunkt der Region.

 

Unterschiedlich große Kreiselemente und ein Etagen-Farbschema sorgen für Übersicht

Unterschiedlich große Kreiselemente und ein Etagen-Farbschema sorgen für Übersicht

Die gelaserten Acrylglasschider sind mit Folie beklebt und passen sich in das Design ein

Die gelaserten Acrylglasschider sind mit Folie beklebt und passen sich in das Design ein

Orientierungsstehlen greifen das Farbschema ebenfalls auf und zeigen die einzelnen Stockwerke

Orientierungsstehlen greifen das Farbschema ebenfalls auf und zeigen die einzelnen Stockwerke

 

 

 

Projektdaten im Überblick  

Projekt: Wegeleitsystem Einkaufszentrum Neuer Pferdemarkt, Stade

Besonderheiten: Umsetzung in attraktivem Design, inklusive Dekortapete, Stehlen und großflächig farbiger Treppenbrüstung

Auftraggeber:  Baresel GmbH, Leinfelden-Echterdingen

Objektplanung/Architekten: Heine Projekt GmbH, Hamburg

Realisierung: Schreib+Keppler GmbH & Co. KG, Hamburg

Wer rastet der rostet – Frischzellenkur für ein Designhotel in Hamburg

Wenn sich ein Fünf-Sterne-Superior-Designhotel neu erfindet, sind Experten gefragt. Vor allem, wenn die schöne Form funktionale Realität werden soll…

 

Das Projekt:

Als das SIDE Hotel 2001 eröffnete, war es Hamburgs erstes Designhotel. 16 Jahre später beschlossen die Eigentümer ein umfangreiches Refresh. Während eines dreimonatigen Umbaus Anfang 2018 gestaltete der Mailänder Architekt Matteo Thun, der schon für das ursprüngliche Innendesign verantwortlich war, das SIDE Hotel neu. Nach dem Motto „Refresh the look, but keep the style“ wurden die 178 Zimmer und Suiten des Fünf-Sterne-Superior-Hauses modernisiert und dabei wärmer und gemütlicher eingerichtet. Um das Refresh zu komplettieren, wurde auch das Hotel-Logo überarbeitet

 

Die Aufgabe:

Das Rebranding sollte sich gleich im Eingang des Hotels wiederfinden. Der Plan sah vor, das neue Logo, das die vier Buchstaben SIDE zu einem Kreuz auffächert, nahezu frei schwebend als Leuchtobjekt mitten über der Eingangstür zu installieren. Die Schwierigkeit dabei: Das mehr als 1,7 mal 1,7 Meter große Logo kann nur an jeweils einem kleinen Punkt an Wand und Decke befestigt werden. Zu sätzlich wünschten sich die Bauherren eine Anpassung der Zimmernummernbeleuchtung sowie der Deckenleuchten an die neue, wärmere Design-Ausrichtung

 

 

Die Lösung:

Um Design und Technik charmant zu kombinieren, entwickelte Schreib+Keppler ein filigran wirkendes Leuchtlogo, das sich nicht nur durch seinen Aufbau, sondern auch durch seine Aufhängung auszeichnet. Der Rahmen besteht aus 10mm starkem, ausgefrästem Aluminium, das mit Vollacryl belegt ist. Eingelassene LEDs leuchten in der Tiefe und zur Seite weiß (4000 K). Die Front- und Rückseite der Konstruktion belegten die Lichtwerbeexperten mit poliertem Messing, wodurch sich eine edle goldene Anmutung ergibt.

Um das relativ große und instabile Logo angemessen zu befestigen, wurden an den Rändern zur Aufhängung jeweils Flanschplatten als Trägerkonstruktion angebracht. Diese wurden in der abgehängten Decke sowie im Stahlbeton hinter der Natursteinfassade der Wand verankert. Auch die Stromversorgung erfolgt über diese Verbindung. Das Ergebnis ist ein zentral über dem Entree befestigtes Leuchtlogo, das Hotelgäste sowohl durch seine edelfiligrane Tag-, als auch seine warmanheimelnde Nachtwirkung herzlich willkommen heißt und als Visitenkarte des Hauses nicht mehr wegzudenken ist.

Noch mehr Design mit Licht:

Als weitere Designelemente mit Licht entwickelte Schreib+Keppler ein neues Hinterleuchtsystem für die Zimmernummern-Schilder. Dazu wurde weißes, 10mm starkes Acryl ausgefräst und mit LEDs ausgelegt. Das flach verbaubare Acryl sorgt hinter den Nummernschildern mit warm-weiß leuchtendem Flächenlicht für gute Orientierung ohne die Behaglichkeit zu beeinträchtigen. Zudem statteten die Lichtexperten die Suiten mit neuen Deckenleuchten aus. Sie tauschten die bisherigen Spanntücher gegen neue Deckensegel aus und ersetzten die bisherigen Leuchtstoffröhren durch wärmeres LED-Licht. Anfang April wurde das renovierte SIDE Hotel neu eröffnet und ist mit seinem modernen, aber deutlich behaglicherem Ambiente wieder eine feste Größe im hart umkämpften Hamburger Luxus-Hotelmarkt.

Neue und warme Farben dominieren die öffentlichen Bereiche.

Neue und warme Farben dominieren die öffentlichen Bereiche.

 

Die Seiten der Buchstaben leuchten weiß (4000 K) und erzielen damit eine gute Tages- und Nachtwirkung

Die Seiten der Buchstaben leuchten weiß (4000 K) und erzielen damit eine gute Tages- und Nachtwirkung

 

Die Aufhängung wurde sowohl in der abgehängten Decke als auch hinter der Natursteinwand sicher verankert

Die Aufhängung wurde sowohl in der abgehängten Decke als auch hinter der Natursteinwand sicher verankert

 

Neue und warme Farben dominieren die öffentlichen Bereiche

Neue und warme Farben dominieren die öffentlichen Bereiche

 

Die Zimmernummern sind jetzt als homogenes Flächenlicht gestaltet

Die Zimmernummern sind jetzt als homogenes Flächenlicht gestaltet

 

Zimmer und Suiten des SIDE haben durch die Modernisierung an Wärme und Gemütlichkeit gewonnen.

Die insgesamt 178 Zimmer und Suiten des SIDE haben durch die Modernisierung an Wärme und Gemütlichkeit gewonnen.

Projektdaten im Überblick  

Projekt:Filigrane Logo-Leuchte für das Hotel-Entree, Deckenleuchten in Suiten und Zimmernummernbeleuchtung bei 178 Zimmern. www.side-hamburg.de

Besonderheiten: Das 1,7m x 1,7m große Objekt kann nur an zwei kleinen Punkten an Wand und Decke befestigt werden

Auftraggeber:  Gerlach Wohnungsbau AG, Hamburg

Architekten: Matteo Thun, Mailand

Realisierung:  Schreib+Keppler GmbH & Co. KG, Hamburg

Starburst – wie eine optische Explosion Emotionen freisetzt

Sind Kaufhäuser endgültig aus der Mode gekommen? Der Kaufhof-Flagshipstore an der Düsseldorfer Königsallee setzt dieser These einiges entgehen und dafür unter anderem auf ausgeklügelte Licht-Installationen…

 

Das Projekt:

Der kanadische Eigentümer von Galeria Kaufhof, die Hudson’s Bay Company (HBC), hat viel in den umfangreichen Umbau des Stores am europaweit bekannten Luxus-Boulevard investiert. Auf fünf Etagen erwartet die Kunden ein umfassendes Sortiment von rund 1.300 Herstellermarken, darunter zahlreiche Edellabels.

 

Die Aufgabe:

Die Idee des HBC-Design-Teams der Konzernmutter HBC in Zusammen arbeit mit dem Lichtplaner Hauke Giesecke (Team Licht) sah vor, die Oktalite-Einbauleuchten in eine besondere Aufbau-Konstruktion zu integrieren. Die Lichtleisten sollen sich in dreidimensionaler Optik strahlenförmig an der Decke über dem Kosmetikbereich ausbreiten und die Anmutung einer Explosion erzeugen.

 

Die Lösung:

Gemeinsam mit Team-Licht fand S+K die Lösung für eine Träger-Konstruktion, die die Anforderungen an Optik und Technik bestmöglich kombiniert. Schnell fand
sich auch ein griffiger Name für diese besondere Installation, die alle Beteiligten bis heute „Starburst“ nennen. Als Rahmen für die Strahlen wurden Alukästen in unterschiedlichen Längen und Tiefen (150 mm bis 300 mm) gefertigt und unter die Decke geschraubt. In diese Profile wurden dann Oktalite-LED-Einsätze integriert.Besonderer Clou der Strahlenkästen sind die unterschiedlich verblendeten Seiten. Während die eine Seite mattschwarz ist, reflektiert die andere das Licht durch ihre spiegelblanke Edelstahlverblendung. Die strahlenförmige, dreidimensionale Explosionsanmutung des Starbursts schafft heute eine sehr luxuriöse Shoppingatmosphäre, die den Erwerb hochwertiger Kosmetikprodukte und edler Düfte zu einem echten Erlebnis macht.

 

Schreib+Keppler inszeniert Ihren Markenauftritt mit Lichtwerbung, Schildern, Digital Signage, Werbetürmen

 

Schreib+Keppler inszeniert Ihren Markenauftritt mit Lichtwerbung, Schildern, Digital Signage, Werbetürmen

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Projektdaten im Überblick  

Projekt: Galeria-Kaufhof-Flagshipstores an der Düsseldorfer Königsallee

Besonderheiten: Dreidimensionale Lichtleisten unter der Decke sollen den Eindruck einer Explosion vermitteln

Architekten: Galeria Kaufhof GmbH, Köln

Objektplanung: Team Licht Lichtplanung,Hauke Giesecke, Hamburg

Realisierung: Oktalite Lichttechnik GmbH, Köln und Schreib+Keppler GmbH & Co. KG, Hamburg

Perfekt ausgeleuchtet – wie dezentes Licht zum Luxusshopping verführt

Für ein renommiertes Hamburger Kaufhaus war die Fertigstellung seiner ‚Luxury Hall’ die erste Etappe eines mehrjährigen Umbaus. Dass der Verkauf derweil wie gewohnt weitergehen musste, verstand sich von selbst…

 

Das Projekt:

Insgesamt 80 Millionen Euro nimmt die Kaufhausgruppe für den mehrjährigen Umbau ihres Hamburger Prestigeobjektes an der Alster in die Hand. Los ging es 2016 mit den Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss, zu denen die Etablierung einer so genannten Luxury Hall gehörte.

 

Die Aufgabe:

Der Plan des Architekturbüros Kleihues und Kleihues sah vor, Nischen wie Kapellen einer Kathedrale um eine zentrale Fläche zu gruppieren. Mittels 16 gleichmäßig ausgeleuchteter Lightwalls, davon 9 mit Logoschriftzügen, wurde hier ein exklusives Shop-in-Shop-Konzept für eine internationale Markenauswahl realisiert. Taschen und Accessoires u.a. von Céline, Saint Laurent, Balenciaga, Fendi und Valentino, Uhren und Schmuck des exklusiven Schweizer Juweliers Bucherer sowie die hochklassige Londoner Geschenk- und Genusswelt von Fortnum & Mason sollen die solvente Kundschaft in Spendierlaune bringen. Um den laufenden Betrieb nicht zu stören, konnte die Montage nur nach Ladenschluss erfolgen…

 

Die Lösung:

Schreib+Keppler startete mit der Planung im Juli 2016. Die Lichtkästen wurden in drei Formaten benötigt (ca. 4.400 mm x 3.600 mm, 3.600 mm x 3.600 mm und 1.800 x 3.600 mm). Aufgrund ihrer Größe und dem zu erwartenden Gewicht konnten sie nicht aus Acrylglas gefertigt werden. Daher entschied sich S+K diese Leuchtkästen mit Spannrahmen und Spanntüchern zu konstruieren. Die Ausleuchtung erfolgt mittels dimmbarer Hansen-LEDs mit Dali-Ansteuerung.

Dadurch wird eine optimale Leuchtwirkung nach vorn und nach unten bei geringster Schattenbildung erzielt. Die Logos der Luxusmarken wurden als Halbreliefbuchstaben erstellt. Sie sind aus poliertem Messing und klar hochglanzlackiert.

Für ihre Montage ergab sich eine weitere Herausforderung: Um die Buchstaben am Tuch zu anzubringen, befestigten die Werbetechnikexperten zunächst eine Acrylglasscheibe mit passenden Streben an der Wand. Diese Streben mussten so durch das Tuch gesteckt werden, dass sie punktgenau für den jeweiligen Schriftzug passten. Hier war höchste Präzision gefragt, denn einmal an der falschen Stelle gestochen, und das Tuch wäre unbrauchbar. Die größte Herausforderung für das Team war allerdings die Arbeitszeit: Die komplette Montage erfolgte in 23 Nächten. Täglich nach Ladenschluss ab 20.30 Uhr musste das Team Hubwagen, Gerüst und Seilzug neu aufbauen und in Position bringen. Pro Nacht stand die Anbringung von mindestens einer Lightwall auf dem Programm, um den engen Zeitplan zu halten. Gegen Morgen wurde dann wieder alles abgebaut und gereinigt, damit der Verkaufsbetrieb uneingeschränkt weitergehen konnte. Die Eröffnung erfolgte mit einer großen Party und viel Prominenz im November 2016. Seine Anziehungskraft auf Hamburger und Touristen hat das Traditionskaufhaus damit nochmals verstärkt und seinen Ruf als Mekka des Luxus nachdrücklich untermauert.

Nächtliche Montage: eine Lightwall pro Nacht war das Ziel

Hell, edel und einladend präsentieren sich die Verkaufsnischen der Luxury Hall

Die Halbreliefbuchstaben sind auf Stäben hinter dem Tuch befestigt.

 

Projektdaten im Überblick  

Projekt: Modernisierung der Luxury Hall eines Hamburger Kaufhauses, Installation von Lichtobjekten und Lightwalls

Besonderheiten: Erstellung großer aber leichter Lichtwände, Montage nachts bei laufendem Betrieb

Architekten: Heine Projekt GmbH, Hamburg

Produktion: Schreib+Keppler GmbH & Co. KG, Hamburg

In Stein gemeißelt – wenn Digital Signage Naturstein zum Leben erweckt

Eine Stele ist eine Stele ist eine Stele… Oder vielleicht doch nicht? Vor der Hamburger Einkaufspassage „Perle“ setzt eine handwerklich aufwändig gearbeitete Natursteinstele aus Wach­enzeller Dolimit neue Maßstäbe in Sachen Digital Signage.  

 

Das Projekt:

Hamburg hat eine neue Perle. Mit der „PERLE Hamburg“ erstreckt sich im Bereich der ehemaligen HSH-Nordbank-Passage zwischen Hauptbahnhof, Rathaus und Alster auf rund 7.000 qm ein neues Einkaufszentrum. Die Passage bietet klassischen Einzelhandel und einen großen internationalen Food-Court, der vor allem mittags Kundschaft aus den um­liegenden Büro- und Geschäftshäusern anziehen soll.

 

Die Aufgabe:

Um hungriges Klientel und kauflustige Shopper in die Passage zu ziehen, soll eine Digital Signage Stele im Eingangsbereich zur hochfrequentierten Mönkebergstraße mit aktuellen Angeboten und Appetithappen für Aufmerksamkeit sorgen. Wichtige Bedingungen: Die Stele soll nicht nur wetterfest und einbruchsicher sein, sondern sich auch geschmackvoll in die Umgebung einfügen und aus demselben Naturstein wie der Fußboden im Eingangsbereich gefertigt sein.

 

Die Lösung:

Der verwendete Naturstein – Wachen­zeller Dolomit – wird in der südlichen Frankenalb abgebaut und entstand vor etwa 140 Mio. Jahren. Aufgrund seiner hohen Witterungsresistenz eignet er sich u.a. sehr gut für Gehwege. In diesem Fall sollte er in geschliffener Form zwei 55-Zoll-Bildschirme sicher und wetterfest in Gestalt einer Stele einfassen. Ausgangspunkt war ein massiver Steinblock. Um das Schwergewicht handhabbar zu machen und die benötigte Technik unterzubringen, arbeitete ein Steinmetz aus dem Block vier Teile – einen Sockel, zwei Seitenteile sowie einen Deckel – und stattete sie mit entsprechenden Hohlräumen aus. Zudem sah die Planung von Schreib+Keppler eine innenliegende Stahlkonstruktion vor. Diese wurde auf einem Fundament verankert, bevor der Sockel und die Seitenteile übergestülpt, die Monitore eingebaut und das Kopfteil aufgesetzt wurden. Das Innenleben der Stele zeichnet sich durch zwei 55-Zoll-Outdoor-Monitore mit schlagresistenten Schutzscheiben, integrierter Klimaregelung, Media-Player und mechanischem Diebstahlschutz aus. Die Ansteuerung des Digital Signage Elements erfolgt wahlweise über WLAN, LAN oder USB. Seit Sommer 2017 ist die Stele erfolgreich in Betrieb und kann 24/7 an der Mönkebergstraße besichtigt werden.

Präzise gearbeitete Hohlräume beherbergen und schützen die eingebaute Technik

Passend zum Fußbodenbelag fügt sie sich perfekt in die Umgebung ein

Der Materialmix aus Wachenzeller Dolomit und Edelstahlbuchstaben wirkt besonders ästhetisch

Die Stele begrüsst die Besucher gleich am Eingang der Passage mit plakativen Texten, Angeboten und klassischer Werbung

Wie Lego aus Naturstein fügen sich die einzelnen Bausteine der Stele präzise zu einem homogenen Ganzen zusammen

Projektdaten im Überblick  

Projekt: Natursteinstele vor dem Eingang zur Shopping-Passage Perle, Spitalerstraße, Hamburg

Besonderheiten: Stele aus Naturstein mit zwei 55-Zoll-Outdoor-Monitoren, schlagresistenten Schutzscheiben, integrierter Klimaregelung, Media-Player und mechanischem Diebstahlschutz

Auftraggeber: CENTRUM Holding, Düsseldorf

Architekten: B&P/J. Beckmann & U. Prudic, Salzkotten

Produktion: Schreib+Keppler GmbH & Co. KG, Hamburg

Stylisch beschildern – warum die messemacher auch gute Wegweiser sind

Wenn eine Agentur für innovative Live-Kommunikation ein Tochterunternehmen für Messebau gründet, überlässt sie Qualität und Wirkung ihrer Außenbeschilderung nicht dem Zufall…  

 

Das Projekt:

Mit „Live-Kommunikation, die begeistert, inspiriert und Erwartungen übertrifft“ will die Hamburger Agentur step one digitale und analoge Welten zusammen- und Markenauftritte auf Erfolgskurs bringen. Zur Umsetzung des operativen Geschäfts hat der geschäftsführender Gesellschafter der Firma step one, Gerd Wutzler, gemeinsam mit Stefan Hamann vor sieben Jahren das Unternehmen die messemacher gegründet. An ihrem Unternehmenssitz in Quickborn verfügen sie aktuell über einen der modernsten Messebau-Standorte in Norddeutschland. Auf über 3.500 Quadratmetern Hallenfläche gibt es Platz für rund 7.000 Palettenstellplätze, ein hochmodernes Verschieberegalsystem, den Fuhrpark sowie die firmeneigene Produktion mit einem integrierten Showroom.

 

Die Aufgabe:

Da das komplex bebaute Areal unterschiedliche Bereiche beherbergt, die je nach Bedarf von Lieferanten, Partnern und Kunden angesteuert werden, wünschte sich der Bauherr ein präzises Wegeleitsystem. Zudem stellten die Agentur-Ästheten hohe Ansprüche an die handwerkliche Umsetzung ihres eigenen Logodesigns in Form von Fassadenbeschriftungen, Lichtwerbung, Pylonen, Schildern und Werbetechnik.

 

Die Lösung:

Höchste Qualität in der Verarbeitung gehört zu den grundlegenden Prinzipien von S+K. Das ist auch der Agentur step one bekannt, die seit Jahren erfolgreich auf die Produkte des Geschäftspartners setzt. Mit konkreten Designvorlagen und hohen Erwartungen des Auftraggebers ausgestattet, machten sich die Werbetechnikexperten von Schreib+Keppler an das umfassende Werk. Heraus kam nicht nur eine aufmerksamkeitsstarke Folienbeschriftung sowie Leuchtbuchstaben für die Außenfassade, sondern auch ein ausgeklügeltes Hallenwegeleitsystem. Zu den auffälligsten Elementen zählt zum einen ein extravaganter Pylon mit aufgesetzten Pfeilen. Er besteht aus einem Aluminium-Gehäuse, in das eine hinterleuchtete, mit Folie kaschierte Acrylglashaube eingeschoben ist. Die Richtungspfeile sind als Frontleuchter mit LED-Ausleuchtung auf die Haube gesetzt. Zum anderen wurden einzelne Bereiche mit einer ausdrucksstarken Kombination aus Logo-Icon und Buchstabenprofilen gekennzeichnet. Dabei wurden Icon und Buchstabenprofile aus Dibondplatten gefräst und in einer speziellen, dreidimensionalen Optik zusammengefügt. Durch die unterschiedlich Tiefe der einzelnen Profile ergibt sich ein besonders interessanter Gesamteindruck, der das Auge fesselt. So betonen messemacher und Schreib+Keppler nicht nur gekonnt ihre Kommunikationskompetenz, sondern unterstreichen auch sehr charmant das gewisse Etwas der Agentur.

Die ausdrucksstarken Kombinationen aus Logo-Ikon und Buchstabenprofilen sind aus Dibondplatten gefräst und in einer speziellen, dreidimensionalen Optik zusammengefügt.

Plakativ genug gemacht, kann Gebäudebeschriftung auch mit einfachen Mitteln sehr effektiv sein

Bei dieser deutlichen und modernen Ikonographie bleiben keine Fragen offen

Der extravagante Pylon mit aufgesetzten Pfeilen besteht aus einem Aluminium-Gehäuse, in das eine hinterleuchtete, mit Folie kaschierte Acrylglashaube eingeschoben ist

Auffällig bis ins Detail: Richtungspfeile sind als Frontleuchter mit LED-Ausleuchtung auf das Äußere des Pylons aufgesetzt und erzeugen einen raffinierten dreidimensionalen Effekt

Projektdaten im Überblick  

Projekt: Wegeleitsystem für das Produktionsgeländes eines Messebauers

Auftraggeber: die messemacher, Quickborn

Design: step one, Hamburg

Produktion: Schreib+Keppler GmbH & Co. KG, Hamburg

Einfach genial – Imitationen erhellen die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg

Wenn ein großer Raum nur an einer Seite über Fenster verfügt, muss er nicht zwangsläufig zu dunkel sein. Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg hat einfach mal anders für Tageslicht gesorgt…

 

Das Projekt:

Der rund 350 qm große Veranstaltungs ­raum ist die gute Stube der Kassenärzt ­lichen Vereinigung und wird regelmäßig für Vorträge und Versammlungen ge ­nutzt. Leider gibt es nur auf einer Seite des Raumes Fenster. Um dem Raum eine freundlichere und gleichmäßigeAus­leuchtung zu geben, wünscht sich der Bauherr weitere Lichtquellen. Neue Fensteröffnungen sind aufgrund bauli­cher Gegebenheiten allerdings keine Option.

 

Die Aufgabe:

Der gemeinsame Vorschlag von Olaf Schindel (SAHB Architekten) und des Hamburger Systemhauses für Architekturbeleuchtung, Ladiges, ist ebenso genial wie simpel: An der den Fenstern gegenüberliegenden Wand entsteht eine neue Front aus Fenster-Imitationen. Sie sollen den bestuhlten Raum, genau wie die sieben raumhohen Fenster auf der Straßenseite des  Gebäudes, mit Tageslicht versorgen.

 

Die Lösung:

Für die Umsetzung wurde die fensterlo­se Wand mit einer Vorsatzschale aus Rigips versehen. Darin bilden rund 1 m x 4,7 m große Aussparungen die neuen Fensterleibungen nach. In jede Leibung wurden dreiteilige Profilrahmen einge­lassen, die alle mit speziellen INSTA­LED ausgerüstet sind.

Die LEDs sind in einem so genanntem „tunable white“ (stufenlos regulierbarem Weiß) angelegt und in der Lage, weißes Licht im Bereich von 2.700 ­- 6.500 KEL­VIN abzugeben. Um einen diffusen Licht­einfall zu gewährleisten, haben die Tech ­nikexperten von Schreib+Keppler vor die Lichtbänder ein Spanntuch, mit einer umlaufend angenähten Gummikedern, montiert. Die Front aus sieben Imitat­ionen befindet sich jetzt im Rücken der Bühne und vermittelt den Eindruck von Tageslichtfenstern. Allerdings klappt die Lichtregulierung hier deutlich besser als bei echten Fenstern: In sekundenschnel­le können vorinstallierte Einstellungen abgerufen oder Helligkeit und Weißton stufenlos reguliert werden.

Einfach genial – Imitationen erhellen die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg

Einfach genial – Imitationen erhellen die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg

Einfach genial – Imitationen erhellen die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg

Projektdaten im Überblick  

Projekt: Ausleuchtung Veranstaltungsraum Kassenärztliche Vereinigung Hamburg, Humboldtstraße 56, 22083 Hamburg I

Auftraggeber: LADIGES GmbH & Co. KG, 20357 Hamburg

Architekten: LADIGES GmbH & Co. KG, 20357 Hamburg

Produktion: Schreib+Keppler GmbH & Co. KG, Hamburg

Kreativ von außen nach innen – der Zeisehof bringt Arbeitsplätze und Flair nach Hamburg-Ottensen

Bürogebäude statt Parkplatz oder Wohnungen? Das war die Frage, über die der Stadtteil Hamburg-Ottensen 2015 leidenschaftlich diskutierte. Als auf dem rund 3.400 qm großen Areal direkt neben den historischen Zeisehallen die neuen Zeisehöfe geplant wurden, blieben Bürgerproteste zunächst nicht aus.

 

Das Projekt:

Die Zeisehallen Hamburg-Ottensen waren ab Mitte des 19. Jahrhunderts als Sitz der gleichnamigen Schiffschraubenfabrik. Nach der Insolvenz der Firma wurden sie Mitte der 80er-Jahre zu einem Film- und Medienzentrum umfunktioniert und unter Denkmalschutz gestellt. Noch heute beherbergen sie unter anderem ein Kino, das Institut für Theater, Musiktheater und Film der Universität Hamburg, die Filmschule Hamburg sowie weitere dem Film und der Kulturszene nahestehende Betriebe. Gleich nebenan hat auch die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ihren Sitz, die namhafte Produktionen wie „Gegen die Wand“, „Männerpension“ oder „Kick it like Beckham“ unterstützt hat. Als das Nachbargrundstück, das vornehmlich als Parkplatz genutzt wurde, zur Bebauung stand, entbrannte eine leidenschaftliche Diskussion über die künftige Nutzung zwischen den Bürgern und dem Bezirk. Letzterer schlug unter dem Arbeitstitel „Zeise II“ eine Ergänzung zur Quartiersentwicklung der Zeisehallen vor. Der Plan: Das weltweit größte Werbeunternehmen WPP zieht hier auf insgesamt 13.000 m² seine Hamburger Unternehmen (darunter Scholz & Friends) sowie die Deutschlandzentrale zusammen und wandert nicht – wie so viele Unternehmen der Kreativwirtschaft – von der Elbe nach Berlin ab. Damit sollten im Quartier auch wieder mehr Arbeitsplätze angesiedelt werden. Der Neubau, der heute „Zeisehof“ heißt, wurde 2016 errichtet. Er passt sich mit seiner modernen Backsteinfassade dem Zeiseareal an und beherbergt eine dreigeschossige Tiefgarage mit 169 Stellplätzen, deren oberste Etage ganztägig der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. In den beiden unteren Etagen des Zeisehofs ist zudem Platz für Gastronomie, um das lebhafte Treiben der Umgebung aufzunehmen.

 

Die Aufgabe:

Basierend auf der Konzeption von Störmer Murphy and Partners erhielt Schreib+Keppler den Auftrag für die Produktion des kompletten Wegeleitsystems, inklusive Eingangsbeschilderung, Mieterlogos, Straßennamen, Briefkasten, Kartenleseanlagen für Zugangskontrolle sowie Tiefgaragen- und Fluchtwegbeschilderung.

 

 

Die Umsetzung:

Die Planungen für das Wegeleitsystem begannen schon im November 2016. Oberste Priorität bei der Realisierung: Bestmögliche Orientierung und optimaler Sicherheitsstandard bei perfekter Integration in die Gebäudearchitektur – und das sowohl innen als auch außen, denn der kreative Hauptmieter der Immobilie legt selbst großen Wert auf eine entsprechende Außenwirkung.

 

Dementsprechend erstellte Schreib+Keppler die Eingangsbeschilderung aus geschliffenem Edelstahl und gravierte die Mieterlogos, die zusätzlich farbig ausgelegt wurden. Die Straßennamen wurden gelasert, mit Acrylglas hinterlegt und mittels LEDs hinterleuchtet. Der Briefkasten und die Kartenleseanlagen für die Zugangskontrolle sowie die Gegensprechanlage sind ebenfalls aus geschliffenem Edelstahl und kombinieren ein System der Firma RENZ.

 

Sicherheit und Wohlgefühl in Parkhäusern wird ein immer größeres Thema. Gute Orientierung und eine positive Atmosphäre sind daher für viele Parkhausbesucher ein wichtiges Kriterium. Vor dem Hintergrund optimaler Sichtbarkeit und Sicherheit erstellte Schreib+Keppler die

Tiefgaragenbeschilderung aus Aluminiumdibond mit retroreflektierender Beschriftung. Die Montage erfolgte teils abgehängt, teils an Wänden montiert. Ebenso wichtig auch die Fluchtwegbeschilderung. Sie besteht in diesem Fall aus zwei Glasscheiben mit Edelstahl Punkthalterungen für Paperflexeinleger der Fluchtwegpläne.

 

Im Mai 2017 wurde das Gebäude von den neuen Mietern bezogen. Bleibt abzuwarten, ob die kritischen Stimmen der Vergangenheit den Neubau und seine „Bewohner“ nun doch in ihr Herz schließen können. An mangelnder Orientierung wird es auf jeden Fall nicht scheitern.

Die Eingangsbeschilderung aus geschliffenem Edelstahl

Die Eingangsbeschilderung aus geschliffenem Edelstahl

Mieterlogos sind graviert und zusätzlich farbig ausgelegt

Projektdaten im Überblick  

Projekt: Außen- und Innenbeschilderung sowie Wegeleitsystem Zeisehof/Zeise II

Auftraggeber: BARESEL GmbH, 70771 Leinfelden-Echterdingen

Bauherr: Grundstücksgesellschaft Zeise GmbH & Co. KG, 20095 Hamburg

Architekten: Störmer Murphy and Partners GbR, 20459 Hamburg

Realisierung Wegeleitsystem: Schreib+Keppler GmbH & Co. KG, Hamburg

Ein Türkis, das richtig knallt – so mischt Primark die Innenstädte auf

Wenn auch nicht überall unumstritten, ist der Expansionskurs des irischen Textildiscounters Primark eine Erfolgsstory für sich: Seit 2009 hat das Unternehmen rund 25 Filialen in Deutschland eröffnet, knapp 290 sind es aktuell in Europa und den USA, Tendenz rasant steigend. Es heißt, wo Primark mit seinem Konzept der preiswerten „Fast Fashion“ eröffnet, müssen andere Textilmarken Federn lassen. Im April 2016 sorgte der neue Shop in bester Leipziger Innenstadtlage für Furore.

Das Projekt:

Hier ist Primark ein richtiger Coup gelungen: Bei dem Neubau-Areal an der Leipziger Hainspitze handelt es sich um die letzte wertvolle städtische Fläche innerhalb des Promenadenrings. Der Standort verfügt über eine bewegte Vergangenheit. Im 10. Jahrhundert entstand dort ein Burgwardstützpunkt, später das Barfüßerkloster. Mittendrin stand die 1943 bei einem Bombenangriff zerstörte und 1948 abgerissene Matthäikirche. Zuletzt thronte hier ein Plattenbauensemble, in dem u.a. die Leipziger Bezirksverwaltung der Staatssicherheit ihren Sitz hatte. 2014 startet der Neubau für die jetzige Immobilie Hainspitze mit 14.000 m² Verkaufsfläche und sechs Läden. Ankermieter mit allein 5.800 m² Verkaufsfläche auf vier Etagen zuzüglich 2.000 m² Lager- und Bürofläche ist Primark.

 Die Aufgabe:

Für die CI-getreue und aufmerksamkeitsstarke Außenwerbung benötigte der irische Textildiscounter neun Satz Profil 9S LED-Buchstaben in dem für Primark typischen Farbton sowie drei Satz Fabric Banner inklusive Montage an der Natursteinfassade.

 Die Lösung:

Schreib+Keppler hat bereits drei Mal den Zuschlag für die Lieferung von Außenwerbung für Primark erhalten. Dabei ging es um Filialen in Deutschland, den Niederlanden und in Belgien. Die Zusammenarbeit mit der Firmenleitung in Irland ist eingespielt und sehr partnerschaftlich. Bereits in der Rohbauphase bringen sich die Hamburger Lichttechnikexperten in die Planung der Fassade ein und stimmen die Profile darauf ab. Die Buchstaben sind aus poliertem Edelstahl mit aufgesetztem, verklebten Spiegel aus vergossenem Acrylglas 2-farbig in weiß und aqua. Die Ausleuchtung erfolgt mittels extra für Primark in Großbritannien gefertigter farbiger RGB-LEDs, die über einen fest eingestellten Farbwert gemäß CI-Vorgaben angesteuert werden. Zwischen knapp 4 und 9 Metern lang und rund 0,50 bis 1,10 Meter hoch sind die einzelnen Schriftzüge. Sowohl Buchstaben als auch Fabric Banner werden auf vorab erstellten, hinter der Natursteinfassade liegenden Unterkonstruktionen montiert. Daher werden keine Kabelkanäle oder ähnliches benötigt. Das Ergebnis sind nahezu freistehende Buchstabenprofile, die sich organisch an die Fassade anpassen, aber dennoch für den gewollten Wiedererkennungseffekt der Marke sorgen.

Die Hainspitze mit seinem Hauptmieter Primark feierte im April 2016 Premiere. Schon Stunden vor Ladenöffnung kampierten interessierte Shopper vor der Tür und stürmten pünktlich zum Opening den Laden. Fast Fashion hin oder her – die Fangemeinde ist groß und wächst.

Banner und Buchstaben harmonieren perfekt an der Fassade.

Die Ausleuchtung erfolgt durch farbige RGB-LED´s

Mitten in Leipzig setzt Primark ein textiles Ausrufezeichen

PRIMARK in Leipzig

Dieser Schriftzug ist mittels einer hinter der Natursteinfassade liegenden Unterkonstruktions montiert.

Projektdaten im Überblick  

Projekt: Außenwerbung von PRIMARK Leipzig, Hainstraße 21-23 04109 Leipzig

Besonderheiten: Ansteuerung mittels fest eingestelltem Farbwert gemäß CI-Vorgaben

Auftraggeber: PRIMARK Deutschland

Objektplanung/Architekten: phase2 Architektur Planungsbüro, Berlin JCA Architects Ltd., Dunboyne, Ireland

Realisierung: Schreib+Keppler GmbH & Co. KG, Hamburg

Très knusprig in Altona – so sinnlich kann Technik sein!

Wenn Ihnen an einem Fernbahnhof oder einem Nahverkehrsstandort der unwiderstehliche Duft ofenfrischer Croissants in die Nase steigt, ist ein LE CROBAG-Shop meist nicht weit. Den Gout original französischer Backwaren können wir an dieser Stelle freilich nicht bieten, aber interessante Neuigkeiten aus dem Hause LE CROBAG: Denn die französisch inspirierte Marke modernisiert ihre Verkaufsshops und setzt dabei auch auf Digital Signage Technik.

Der Kunde:
LE CROBAG ist seit 35 Jahren erfolgreich am Markt vertreten und insbesondere für die original französischen, ofenfrischen Backspezialitäten bekannt. Das Sortiment reicht vom klassischen Buttercroissant bis zu köstlich belegten Baguettesandwiches, von feinen Backsnacks und knackfrischen Salaten bis hin zu einem umfangreichen Heiß- und Kaltgetränkeangebot. 1981 in Hamburg gegründet ist die Marke heute mit rund 130 Verkaufsshops in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Polen und Russland vertreten.

Die Aufgabe:
»Petite France« lautet der Markenclaim des französisch inspirierten Backwarenspezialisten. Inwiefern sich dieses französische Statement wie ein roter Faden durch das gesamte Konzept der Marke
LE CROBAG zieht, wird – außer natürlich beim Sortiment – auch in der Ladengestaltung der Verkaufsshops deutlich: Leicht, luftig, unkompliziert… und sehr charmant – so der Stil der bereits umgestalteten Verkaufsflächen, Tische im französischen Bistrostil, individuelle Musterfliesen, eine freundlich warme Farbgebung und überall authentische Details. Verantwortlich für die Planung, Umsetzung und Neugestaltung bei LE CROBAG ist Innenarchitektin Carola van der Wyst. Im Rahmen der baulichen und technischen Umsetzung ihrer kreativen Projekte und Ladendesigns setzt sie seit vielen Jahren auf die Unterstützung von S+K. Ob in Wien, Hamburg oder Berlin: Ziel ist es stets maßgeschneiderte, auf die unterschiedlichen Standortbedingungen bezogene Lösungen für das Unternehmen zu finden. So wurde Schreib+Keppler zuletzt Ende 2015 im neu gestalteten LE CROBAG-Shop Bahnhof Hamburg Altona
sowohl mit der klassischen Lichtwerbung als auch mit der Umsetzung des Gestaltungskonzepts im Kundenbereich beauf-tragt. Im Hinblick auf eine verbesserte werbliche Unterstützung sollte darüber hinaus die Einbindung eines intelligenten Monitors als Digital Signage Element konzipiert werden.

Die Lösung:
Schreib+Keppler lieferte drei klassische Lichtwerbeschriftzüge für den Außenbereich. Für den Innenraum druckten, kaschierten und rahmten die Beschriftungsspezialisten Poster. Gefräste Holzbuchstaben und Folienbeschriftungen wurden direkt auf die Wand aufgebracht, um klassische französische Redensarten, Produkte und Pariser Stadtmotive lebendig werden zu lassen. Auch das Menüboard über dem Tresen gestaltet sich als hochwertiger Foliendruck, wobei die jeweiligen Preise jederzeit individuell ausgetauscht werden können. Mit Blick auf zukünftige werbliche Darstellungsformen wurde ein Digital Signage fähiger, intelligenter Monitor in das Ladendesign integriert. Ziel war es, den Monitor harmonisch in die Wandgestaltung der Verkaufsfläche einzufügen. Dazu hat S+K den Monitor in ein gekantetes Lochblech sowie einen speziell angefertigten und lackierten Holzrahmen integriert und an der Wand befestigt. Je nach Wunsch des Kunden ist der Monitor so konzipiert, dass er sowohl Produktwerbung oder Imagefilme abspielen als auch direkt an das Kassensystem gekoppelt werden kann. In diesem Fall wird der Monitor mit einem speziellen Steuergerät ausgestattet, um flexibel und intelligent auf aktuelle Verkaufssituationen zu reagieren. Dadurch können einzelne Produkte nach Belieben beworben werden. Auch eine Kopplung an die Außentemperatur ist möglich, so dass bspw. im Winter Heiß- und im Sommer Kaltgetränke hervorgehoben werden. Der Einsatz des Monitors ist vielseitig und eröffnet eine Bandbreite von speziellen Features, um Werbemaßnahmen digital gesteuert zusätzlich zu unterstützen. Wenn Sie jetzt Lust auf original französische Backspezialitäten bekommen haben, so empfiehlt sich einmal mehr der Besuch des nächstgelegenen größeren Bahnhofs – und das, wie Sie sehen, nicht nur aufgrund der Anschlussmöglichkeit… Bon Appétit!!

Holz trifft Blech und wird zur perfekten Monitor- hülle     Le_Crobag5

Projektdaten im Überblick

Projekt:
Modernisierung diverser LE CROBAG Shops im In- und Ausland, hier der Shop im Bahnhof Hamburg Altona

Besonderheiten:
Konzeption, Entwicklung und Integration eines Digital Signage fähigen, intelligenten Monitors zur werblichen Unterstützung und zur Verkaufsförderung

Interior-Design:
Carola van der Wyst

Auftraggeber:
LE CROBAG GmbH & Co. KG

Realisierung:
Schreib+Keppler GmbH & Co. KG