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Norddeutschlands höchster Werbeturm steht bei Dodenhof in Kaltenkirchen

Rechtzeitig zum Ausbau der Autobahn 7 (Achtung Staugefahr!) hat der Mode- und Einrichtungsspezialist Dodenhof in direkter Nachbarschaft ein unübersehbares Zeichen gesetzt: 62 Meter hoch ragt der Werbeturm in den Schleswig-Holsteinischen Himmel. An seiner Spitze bieten mehr als 400 qm Werbefläche einen echten Hingucker für Vorbeirasende, Orientierungssuchende und Shopping-Begeisterte.

Rund ein Jahr Planung und drei Wochen Montage vor Ort waren nötig, um dieses Projekt zu realisieren. Für den Erfolg zeichnen zum wiederholten Mal das Team aus
den Werbeturmspezialisten der Firma Europoles aus Neumarkt/ Oberpfalz und den Lichttechnikexperten von Schreib+Keppler verantwortlich. Gemeinsam sondierte man den Standort auf der Suche nach der optimalen Platzierung und trieb die Planungsleistungen in Abstimmung mit den notwendigen Behörden voran. Die Oberpfälzer produzierten den Turm aus Schleuderbeton, der als extrem stabil gilt, und lieferten das rund 250 Tonnen schwere Objekt in fünf Einzelteilen. Ein drei Meter in den Boden gegossenes Fundament sorgt für zusätzliche Standfestigkeit. Diese war kundenseitig explizit gefordert, da Ende der 90er-Jahre an gleicher Stelle eine Stahlrohrkonstruktion Opfer einer Orkanböe wurde.

Farbbeständige Folie mit langer Lebensdauer
Dass die neue Konstruktion Stürmen bis zu 250 km/h trotzt, ist auch der vergleichsweisen leichten Konstruktion der Werbeanlagen zu verdanken. S+K hat die Displays von 14 x 5 bzw. 6,5 x 5 Metern aus Aluminium und mit Folie beschriftetem Spanntuch konstruiert.
So entsteht eine große, farbbeständige Fläche ohne Stöße und Fugen. Die Displays sind zwar für eine lange Lebensdauer ausgelegt, können aber auch relativ einfach ausgewechselt werden, sollte sich die Werbebotschaft ändern. 20.000 energiesparende Hochvolt-LED-Leuchtmittel der Firma Hansen sorgen für die stufenlos regelbare Ausleuchtung. Die unteren Kanten der Displays sind beheizbar, um im Winter die Bildung von Eiszapfen zu verhindern. Servicetechniker können den Turm von außen besteigen und die Anlagen von der Rückseite aus warten.

Stern des Nordens
Für die Montage in luftiger Höhe bedurfte es auch im übertragenen Sinn an Weitsicht. Mithilfe eines 350-Tonnen-Spezialkrans wurden nicht nur die Turmkomponenten millimetergenau geschichtet. Auch die richtige Positionierung des Krans zur Montage der Displays in derrichtigen Reihenfolge wurde von den Experten vor Ort genauestens geplant. Kaum war das Bauwerk vollendet, hatte es auch schon einen Spitznamen: In der Region ist es bereits als ‚Stern des Nordens’ bekannt. Und auch der Kunde, Dodenhof Geschäftsführer Berndt Chylla, freut sich über das Ergebnis: „Mit Blick auf den beginnenden Ausbau der A7 sind viele Autofahrer bestimmt froh, wenn sie bei Dodenhof eine Pause zum Shoppen und Verweilen einlegen können und ihr Ziel schon von weitem sehen.”

Projektdaten im Überblick

Projekt:
Planung und Errichtung des Werbeturms für Dodenhof

Besonderheiten:
Der höchste Werbeturm Norddeutschlands soll stabil, aufmerksamkeitsstark,
farbbeständig und wartungsfreundlich sein

Hersteller Fundament/Mast:

Europoles, GmbH & Co. KG, Neumarkt/Oberpfalz

Hersteller Werbeanlage:
Schreib+Keppler GmbH & Co. KG